Wie funktioniert Money Management in Online Casinos?

Money Management in Online Casinos ist ein wichtigste Thema, das von vielen Spielern vernachlässigt wird. Wer einfach nur spielt um Spaß zu haben, muss sich natürlich auch nicht auf diese Art beschränken lassen. Es gibt jedoch einige Argumente für und wider Money Management, die jeder Spieler kennen sollte. Auch bei einem Casino Bonus ohne Einzahlung ist Money Management sehr wichtig.

Was ist Money Management?

Money Management bedeutet grundsätzlich, dass ein Spieler seine Einsätze im Voraus plant und an seinem Startkapital orientiert. Oft variiert er die Einsätze nach bestimmten Faktoren, notwendig ist dies jedoch nicht. Wenn ein Spieler beispielsweise immer genau 0.5 % seiner gesamten Einzahlung investiert, ist dies auch Money-Management.

Oftmals wird Money-Management auch mit einer bestimmten Strategie verknüpft. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Martingale-Strategie. Hier verdoppelt der Spieler seinen Gewinn mit jedem Verlust und beginnt bei einem Gewinn wieder mit seinem Starteinsatz. Beim Roulette kommt diese Strategie besonders häufig zum Einsatz.

Kann Money Management den Gewinn erhöhen?

Money Management ist grundsätzlich nicht dazu in der Lage, den Gewinn langfristig zu erhöhen. Spieler sollten nicht vergessen, dass sie den Hausvorteil immer gegen sich haben. Jedes Glücksspiel hat eine bestimmte Auszahlquote, die mal mehr und mal weniger deutlich unter 100 % liegt. Das bedeutet, dass von den Einsätzen aller Spieler nur dieser Teil wieder ausgezahlt wird. Den Rest behält das Casino für sich und bezahlt dadurch laufende Kosten und erwirtschaftet Gewinn.

Die Auszahlungsquote wird durch die Gestaltung der Spiele oder einfach durch Zufallsgeneratoren festgelegt. Sie schwankt zwar deutlich, über alle Tage hinweg wird sie jedoch erfüllt. Das bedeutet auch, dass es letztlich egal ist, wie viel ein Spieler wann investiert. Die Chancen auf einen Gewinn sind zudem immer gleich. Dass nach 16-mal Rot im Casino endlich Schwarz folgen muss, ist ein Irrglaube, der schon viele Spieler Haus und Hof gekostet hat. Dementsprechend lässt sich Money-Management nicht gewinnbringend einsetzen.

Money-Management sinnvoll oder nicht?

Money-Management kann – richtig eingesetzt – das Risiko für Spielsucht verringern. Dies ist jedoch vor allem dann der Fall, wenn Spieler sich an gleichbleibende Einsätze halten und vor allem versuchen, sich so selbst etwas zu maßregeln. Abweichungen von den ursprünglich vereinbarten Richtlinien sind dann immer auch ein Anzeichen für einen Kontrollverlust.

Money-Management kann falsch eingesetzt jedoch auch das Risiko für Spielsucht erhöhen. Gerade dann, wenn die Einsätze immer höher werden, steigt der Nervenkitzel und auch der Belohnungseffekt, wenn der Spieler dann einen Gewinn erzielen kann. Strategien, in denen der Einsatz immer größer wird, sind deswegen mit Vorsicht zu betrachten.

Letztlich sollten Spieler vor allem eines beachten: Ob sie eine große Summe gewinnen können oder zumindest so wenig Geld wie möglich verlieren, ist keine Frage von Strategien und Money-Management im Casino. Es ist eine Frage des Glücks und des rechtzeitigen Aufhörens. Wer Glücksspiel mag, sollte deswegen vor allem versuchen, den Spielspaß so groß wie möglich zu halten und dabei kritischem Spielverhalten schnell entgegensteuern. Ansonsten ist erlaubt, was Spaß macht. Gehört Money Management dazu und wird es sinnvoll eingesetzt, kann dies für den Spieler sehr bereichernd sein. Macht das Spiel unter den teils recht starren Money-Management-Regeln weniger Spaß, ist es nicht sinnvoll, sich an sie zu halten.